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06.01.2012

Selbstauskünfte leicht gemacht

Filed under: Politik

Seit der Novellierung des Bundesdatenschutzgesetzes im Jahr 2009 hat jeder Bundesbürger das Recht, einmal jährlich bei Auskunfteien wie der Schufa, Adresshändlern und Inkassofirmen seinen Datenbestand abzufragen. Hier setzt die Idee von selbstauskunft.net an: Mit wenigen Klicks kann der User bei bislang 79 verschiedenen Auskunfteien eine Selbstauskunft zu beantragen. selbstauskunft.net verschickt die Dokumente dann im Namen des Users via Fax.

via https://netzpolitik.org/2012/selbstauskunfte-leicht-gemacht/

22.12.2011

I’ll have Spam, Spam and some more Spam please!

Filed under: Technologie

Als Entwickler muss man sich ja mal öfters bei Issue-Trackern oder sonst wo anmelden. Vor allem bei BugZilla Trackern wird die eigene E-Mail Adresse in der Regel öffentlich sobald man z.B: was kommentiert.. Ich hab früher den Fehler gemacht, hier teilweise meine E-Mail Adresse direkt anzugeben. Zum Lohn gibt’s nun schübeweise bis zu 300 Backscatter E-Mails am Tag zurück.

Nun bin ich vor kuzrem über einen tollen, privat betriebenen Service gestolpert, mit dem man beides kann: Wegwerf E-Mail Adressen rausgeben aber dennoch E-Mail Replys auf diese Adressen zu erhalten. Nämlich SpamGourmet.com.

Das funktioniert super einfach:

  1. Man registriert sich einmalig mit nur 2 Daten: einem Pseudonym (z.B. fritzfuchs ) und seiner E-Mail.
  2. Danach kann man schon loslegen und einfach E-Mail-Adressen der Form denkdirwasaus.7.fritzfuchs@spamgourmet.com verwenden.
  3. Im obigen Beispiel leitet Spamgourmet bis zu 7 E-Mails an die eigene E-Mail weiter. Danach wird sie deaktiviert. Das kann man nachträglich über das SpamGourmet Webinterface auch noch übersteuern.

Wählt man den Prefix denkdirwasaus geschickt, kriegt man jederzeit mit a) wer einem Spam schickt und kann b) feingranular steuern von wem man auch in Zukunft noch E-Mail bekommen möchte.

Super Sache, Parker!

08.12.2011

Teesüße ohne Reue mit Xylitol

Filed under: Politik

Bei der Überlegung mir Stevia zu besorgen, bin davon wieder abgekommen und dafür über den Zuckeraustauschstoff Xylitol gestolpert. Seit gestern hab ich hier auch ein kg davon rumstehen und bis uneingeschränkt begeistert.

Xylitol ist natürlich, schmeckt wie Zucker und hat dabei 40% weniger Kalorien. Darum gehts mir aber gar nicht, den vor allem ist Xylitol antikariogen. Es führt sogar zu Kariesreversion, d.h. es tötet aktiv Kariesbaktieren und hilft sogar den Zähnen sich neu zu härten. Es ist auch genaus wie Zucker zu verwenden und hat eine ähnliche Konsitzenz: Ebenfalls weiße bzw. eher durchsichtiges Pulver mit vergleichbarer Süße ohne jeglichen Nachgeschmack. Auf der Zunge fühlt es sich ähnlich wie Eiskonfekt etwas kühl an, ansonsten wirklich kein Unterschied.

Hab mir hier 1kg der Handelsmarke “Xucker” gekauft und bin restlos begeistert. Der einzige Pferdefuß ist ein bisschen der Preis. Xylitol ist etwas aufwändig in der Herstellung. “Xucker” ist einer der preiswerteren Handelsmarken und z.B. auch via Amazon für ~9€ / kg plus Versand erhältlich. Es ist auch garantiert gentechnikfrei. Ich hab meine Lieferung beim LCW-Shop bezogen und bin sehr zufrieden. Sie haben neben dem feinkörnigen kg-Paket auch noch 2 grobkörnigere Teepäckchen mitgeschickt.

Ich denke werde in Zukunft meinen Tee reufrei und wieder genussvoll süßen – mit Xylitol!

18.11.2011

Vortrag “The Kotlin Programming Language”

Filed under: Java Devel.

Auf InfoQ gibt es seit kurzem einen Vortrag von einem der Macher Andrey Beslavüber die neue JVM Sprache Kotlin, deren Beta noch in diesem Jahr erwartet wird. Die Folien dazu finden sich auf GitHub, wie übrigens auch alle anderen Folien der Strangeloop Konferenz, die insgesamt eine wirklich sehr interessanten Themenauswahl zu bieten scheint.

Kotlin ist am nächsten in der Nähe von Scala einzusortieren. Die Grundmotivation seitens der Macher ist, dass sie als IDE Hersteller seit mehr als 10 Jahren nun so ziemlich alle Sprachen kennen und nutzen – letztendlich aber doch nie ihnen eine Alternative gefallen hat. Der neue Entwurf Kotlin soll eine Sprache für “industrial applications” sein und insbesondere

  1. 100% mit Java Interoperabel sein
  2. Genauso schnell compilieren
  3. Sicherer und gleichzeit
  4. prägnanter / Kürzer sein.

Das was man nun in dem Vortrag zu sehen und höre bekommt, klingt allesamt sehr vielversprechend und vor allem für mich als Java-zentrischer Entwickler auch recht eingängig und schlüssig. Die Spareffekte beim Boilercode (z.B: Properties bzw. Semi Natual-lanuage DSL) die damit möglich sind übertreffen die Sparmöglichkeiten von z.B. .NET bei weitem. Ein weiteres Plus ist, dass ab Start wohl sofort auch eine hervorragende IDE und Toolunterstützung zu erwarten ist, so dass es tatsächlich eine rasche Alternative werden könnten.

Ich bin mal wirklich gespannt auf die Beta und freue mich schon drauf es auch mal ausprobieren zu können. Aufgrund der Tatsache, dass die Java-Interoperabilität oberstes Ziel ist, kann ich mir auch gut vorstellen, dass Kotlin tatsächlich auch eine realistisches Werkzeug für unseren Alltag werden könnte. Was denkt ihr?

25.10.2011

Why Bzr or Hg might be the better choice instead Git

Filed under: Java Devel.

Kurzer Erfahrungsbericht: Zusammen mit einem Kollegen habe ich für ein neues Projekt vor Projektbeginn ein gemeinsam geteiltes File-basiertes Git-Repository aufgesetzt. Die (offensichtlich: naive) Idee war, dass wir sobald das Projekt loslegt das ganze samt History dann in Subversion importieren.

Nun, das sah erst alles recht gut aus. Stellt sich raus: das war doch keine so gute Idee: Erst mal verhaut es alle Umlaute in Commit-Mesages, weil Git immmer UTF-8 erwartet, unter Windows aber ISO-8859-1 bekommt. Kann man mit lokal zwar mit git config i18n.commitencoding ISO-8859-1 workarounden – im Repository kommts trotzdem kaputt an. Muss also jeder einzeln machen. Wäre aber noch vertretbar.

Leider haben wir aber Umlaute in Dateinamen verwendet. Iss’ ein .NET Projekt: Das wirft von sich aus schon Dateinamen mit Leerzeichen rein. Da dachte ich mir: Ja dann kommts auf das ‘Ä’ jetzt auch nicht mehr an. Das war ein Fehler. Ich kann nun 3h Vorarbeit in die Tonne treten: Git kann außer unter nix keine Umlaute in Dateinamen bzw. Commit-Kommentaren.. Das Repository lässt sich nicht exportieren oder importieren. Weder nach Svn noch Bzr. Auch unter Linux nicht. Ich gebe auf:

D:projectsxxxxyyyyy.git>git svn dcommit
W: Refspec glob conflict (ref: refs/remotes/trunk):
expected path: branches/trunk
real path: trunk
Continuing ahead with trunk
Committing to https://www.zzzzzde/xxxx/yyy/trunk …

A Dokumente/2011-08 Diagramm Umfang P1.png A Dokumente/2011-08 Angebot Prototyp – Review.docx A Dokumente/2011-08 Angebot Prototy – Änderungen.docx
Invalid filesystem path syntax: Path ‘/trunk/Dokumente/2011-08 Angebot Prototyp – Änderungen.docx’ is not in UTF-8 at d:develgit/libexec/git-core/git-svn line 579

Und das Fazit aus der Geschichte: Speziell – aber nicht nur für den Fall – dass man auf Windows arbeitet ist Bzr oder Hg wohl eine – wenn auch unpopulärer – aber dennoch vielleicht bessere Wahl. Bazaar ist eine plattformübegreifende Python-Anwendung und dürfte über Umlaute wohl nciht stolpern. Als Native Installation ist es unter Windows oft sogar gefühlt deutlich schneller. Zig Prozesse, Skripte und offene Dateien. Da lassen sich die Redmonder Zeit. Als Killer Feature beherrscht bzr dann auch als einziges der genannten Kandiaten echtes Directory & File Renaming. Eigentlich ein Muss in der Java-Etwicklung.

Mercurial dagegen ist etwas populärer als Bzr und wirkt durchaus ausgereift. Es ist aber auch der unscheinbarste der drei Kandidaten. Vielleicht aber auch deshalb eine konservativ gute Wahl?

28.05.2011

Warum ‘Freiheit’ in einem Staat ein wichtiges Gut ist…

Filed under: Politik

In Spanien gibt es seit mehr als einer Woche eine spontanen Protestbewegung, welche in den Mainstream-Medien nur wenig Aufmerksamkeit erfährt. Spaniens Jugendliche protestieren gegen Arbeitslosigkeit, eine Zukunft ohne Perspektiven und das Desinteresse der Politik.

Der Staat reagierte zuerst mit einem Demonstrationsverbot, seit Freitag mit Zwangsräumungen.

Zwangsräumung in Spanien
Quelle

Darum ist demokratische Freiheit ein wichtiges Gut.

24.04.2011

Schöne Neue Welt: Wenn das Telefon mal wieder einen Neustart braucht…

... dann ist das ja in der Regel hinnehmbar. Nicht in Worte fassbare Ungläubigkeit macht sich bei mir jedoch beim Lesen dieses Amazon Cloud Service (EC2) Helptickets breit, das Fefe Leser bereits kennen dürften:

Dort beklagt sich eine Firma, dass sie seit 2 Tagen nicht mehr die die Kardiodaten ihrer Herz-Patienten einsehen können und betteln Amazon an, ihren Service wiederherzustellen, da sonst Todesopfer zu befürchten sind. Hintergrund: Bei Amazon ist eine der US Clouds seit Tagen kaputt.

Leute – genau das ist der Grund, warum ‘Drahtseil-Handbremse’ besser als ‘Elektrische Handbremse’, ‘Papierwahl’ besser als ‘Wahlmaschine’ oder generell das einfachere Design oft einfach das bessere sein kann!

04.01.2011

Getting jetty-env.xml to run in WAR files

Filed under: Java Devel.

I ‘m using the jetty-env.xml to declare in out ant-based builds the required Database and other JNDI entries. This works very well if you use the inline/ant based Jetty launcher. But Jetty seems to ignore the jetty-env.xml by default if you pack your application into a WAR file and deploy that WAR file. This is at least what I learned after trying to get the same app running on a separate integration server using a remote deployment process.

It took quite a long time to figure out why. After inspecting the output of java <del>jar start.jar -DDEBUG 2> jetty.log i realized that it seems to ignore my jetty</del>env.xml in case my application is deployed as WAR file rather than a expanded webapp directory layout.

http://docs.codehaus.org/display/JETTY/JNDI gave me then the final link. You have to add a additional configuration to the default addLifeCycle Entry which enables the org.mortbay.jetty.plus.webapp.EnvConfiguration also for that case and immediately after that everything worked again as expected.

09.12.2010

Install Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat Alternate from USB Stick

Filed under: Linux

I just received my new Lenovo Edge 11 Dual AMD Neo K325 which I bought for a very attractive price of 345€. It features a 320GB hard drive, bluetooth and WiFi connectivity, a full-size keyboard, a multitouch trackpad, HDMI and VGA output and …. a make-up mirror. Really, I don’t get the thing behind that! And my last visit to the next nearby electronic store helped me to learn, that nower days all consumer s are exclusively supposed to always have their personal, high-priced make-up mirror handy. No single matte display in that store! Nevertheless: I still love this Thinkpad, mainly because it perfectly fits into my size vs. performance vs. pricing needs. Take a look if you are interested!

Due to the price this laptop comes without a pre-installed operating system. So it was a clear go for a new Ubuntu installation. As I prefer full-disk encrypted portable devices, I was aware that I had to go for the alternate installer CD. But after booting the installer claimed that it was unable to find a “common cd-drive”. I tried the Universal USB installer as well as the unetbootin tool to create the USB device. And both were supposed to work. But no change at all.

Finally I stumbled over this bug report at Ubuntu where one comment explains that this is a problem with the 7zip installer library used by both installers to extract the ISO file contents to the USB stick. It fails on path names exceeding 64characters and that’s the reason why the installer claims a “uncommon cd drive”. Nifty, ey? Ok – the solution is a simple as complicated. Use the usb-creator tool provided by ubuntu itself to create the bootable USB stick. And it already works.

Not yet for me. I needed around 4 retries until I figured out, that the crappy USB pen drive corrupted one file. But finally it worked well for me, too.

30.11.2010

Linktipp: The Day After You Die

Woher der anonyme Auto sie auch immer her nimmt. Ein wunderbar inspirierendes Blog außergewöhnlicher Photos.

A random image from thedayafteryoudie

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The Day After You Die