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18.08.2009

Brief heute einwerfen, morgen da? Das war einmal!

Filed under: LifeZapper, Politik

Ich bin ein neugieriger und datensensitiver Mensch. Daher habe ich vor ein paar Tagen mir einen Zugang zu http://www.meineschufa.de/ bestellt. Meine Bestellung wurde zwar erst einmal mit meiner Gegenfrage beantwortet, auf die ich nur süffisant antwortete:

Sehr geehrter SCHUFA Verbraucherservice!

Vielen Dank für Ihre Nachricht über den aktuellen Bearbeitungsstand meiner Registrierung zu “www.meineSCHUFA.de”.

Ich stolpere allerdings etwas schmunzelnd über Ihre Bitte weitere, bisherige Wohnsitze preiszugeben, da ich meine 15,60 € eigentlich investiere um zu erfahren was SIE von mir wissen—weniger umgekehrt.

Ich schliesse daraus, dass sie bislang mehrere, nicht zusammengeführte Einträge zu meinem Namen haben. Entweder weil diese ohne Geburtsdatum erfolgten oder da die SCHUFA Name+Geburtsdatum als nicht hinreichend eindeutiges Identifizierungsmerkmal betrachtet?

Welche, aus anderen Adressen stammenden Einträge bekommt denn ein Anfragender aktuell auf meine, via PostIDENT verifzierten Adresse/Person zu sehen?
Und welche, nachdem ich Ihnen weitere Adressen mitteilen würde?

Ich bitte um Entschuldigung für die entstehenden Unannehmlichkeiten.

Die Antwort kam prompt, wortlos und aus dem Serienmailer: SCHUFA Verbraucherservice: Ihr Zugang zu www.meineSCHUFA.de wurde freigeschaltet . Aha – auch nichts sagen ist manchmal eine Antwort. Wunder Punkt.

Nun – und seitdem warte ich.

Heute, 18.08. kam endlich meine Zugangsdaten an. Abgesendet wurde der Brief aber am 13.08. Sprich die Post benötigte geschlagene 4 Werktage zur Zustellung eines einfachen Briefes! Warum das so ist, habe ich heute gelernt: Die Post erhöht ihre Profite und spart, indem Sie in der Urlaubszeit Montags keine überregionale Post mehr ausliefert.

18.12.2008

Falscher Film

Ich habe mir eigentlich vorgenommen, micht nicht mehr zu wundern.
Auch nicht darüber, dass die Armee von UK gerade ihre Flotte auf Windows for Submarines™ migriert hat. Erklärungsversuche das Windows for Trains oder ein neues Konzept um Verspätungen aufzuholen Grund dafür ist, das der ICE seit neuestem einfach Haltepunkte überspringt glaube ich zwar auch nicht. Aber nachdem die ComputerBild soeben einen neuen Computerschädling namens „Zero Day“ identifiziert hat, der zwar den Interet Explorer, allerdings momentan nur Rechner in China betrifft, kann ja nix mehr schief gehen. Und, ach ja: “More CCTV means more security for you”! —Ja dann!

14.10.2008

Everyone else is having a far more exciting time than you…

It is, of course, perfectly natural to assume that everyone else is having a far more exciting time than you.

Human beings for instance have a phrase which describes this phenomenon — ‘The other man’s grass is always greener.’ The Shaltanac race of Broop Kidron Thirteen had a similar phrase, but since their planet is somewhat eccentric botanically speaking, the best they could manage was ‘The other Shaltancs joopleberry shrub is always a more mauvy shade of pinky russet’, and so the expression soon fell into disuse and the Shaltanacs had little option but to become terribly happy and contented with their lot, much to the surprise of everyone else in the Galaxy who had not realized that the best way not to be unhappy is not to have a word for it.

Douglas Adams, The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy
(radio program, 1977-1980)

09.10.2008

From Russia (?) with Love

Spam kriegen wir alle tag-täglich. Leute wie ich mit einer seit über 12Jahren bestehenden EMail-Adresse besonders viele. Manche Exemplare sind allerdings besonders amüsant, wie die Email von der sehnsüchtigen Marina die ich heute bekommen habe und Euch nicht vorenthalten möchte:


From: Bryon Blair ?!?
To: a.dem… (Ein Arbeitskollege von mir?!)

Hallo werde ich der schone Fremde, uber unsere Bekanntschaft mich froh sein rufen Marina.
Ich suche seine einzige und eigenartige Halfte. Ich suche nicht einfach den Mann ich ich suche
den Freund, des vorliegenden Freundes auf ganzes Leben. Ich das warme, zartliche, zarte Madchen.
Mir 27 Jahre. Es ist ein wenig uber mich: ich liebe, die Gemutlichkeit zu schaffen, mir gefalle wenn
zu Hause gut und ruhig, ich in das Mal das ernste, verantwortliche, richtige Madchen. Außer dem
ich romantisch, empfindlich, verstehend und emotional. Ich verstehe mit dem Humor, auf die
Probleme bezogen zu werden und lustig zu sein. Fur mich in der Einsamkeit verliert das Leben den
Sinn ich ich verwelke wie das Blumchen. Betreffs der Einfachheit kann, dass ich offen wie das Buch
sagen. Mich muß man nur lesen.
Wenn es Ihnen interessant ist, uber mich jenes dann zu erfahren schreiben Sie!
Ich warte mit der riesigen Ungeduld auf die Antwort.
Auf diese elektronische Adresse: marnazam@gmail.com

Na dann nix wie los! Die Liebe des Lebens wartet nur darauf angeschrieben zu werden.

28.09.2008

Getränke Notdienst: “Saufen ohne Laufen” für die heutige Partygeneration

Wenn der Alk ausgeht ; "Saufen ohne Laufen"'

Die heutige Jugend ist als Partygeneration verschrien. Jetzt stellen sich die ersten Geschäftszweige darauf ein.

Schon recht verwundert schaute ich den neuen Flyer für einen neuen Lieferservice.

“Mal wieder ‘n neuer Pizza-Lieferant” war mein erster Gedanke. Aber der Name “Nacht-Lieferservice” erregte dann doch meine Aufmerksamkeit.

Tatsächlich ein Lieferservice der sich rein auf die Lieferung von Alkohol zur Party-Hightime auch “an ungewöhnliche Orte wie Baggersee oder öffentliche Plätze” spezialisiert hat. Als kleines Bonbon kann man auch noch Feuerzeuge, “Vulkan”-Kondome und auch noch wenige, ausgewählte Zigaretten mit bestellen. Ein ideal auf die heute in den Medien proklamierte Party-Generation zugeschnittenes Angebot, was allerdings mit den allzeit verfügbaren Tankstellen konkurrieren muss. Aber schon Desiree mit ihren blutjungen 19 Jahren weiß: “Wenn dir d’r Alk ausgeht, ruf’sch an!”, denn es bedeutet einfach “Saufen ohne Laufen”.

Tja – so geht das heute, Leute! Der gute alte Orient Express von Joint Venture hat wohl endgültig ausgedient.

26.09.2008

Support von GMX mal wieder unter aller Kanone

Filed under: LifeZapper, Technologie

Die Effizienz der Kommunikation mit dem Support von GMX (1&1) ist mal wieder auf absolut gewohntem Niveau. Mir platzt da gleich der Kragen, weil ich es nicht anders kenne: Konkrete Frage gestellt – Ausweichende und nichtssagende Antwort bekommen.

Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 23.09.2008, gerne helfe ich Ihnen weiter.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sehen Sie in Ihrem GMX Control-Center.

Ich danke für Ihr Verständnis und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung, Sie können uns auch unter 09001000415 (0-24 ct/Min. Festnetz Dt. Telekom, Mobilfunkpreise ggf. abweichend) telefonisch erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Büttner
Kundenberater

1&1 Internet AG
Elgendorfer Str. 57,
56410 Montabaur
Amtsgericht Montabaur HRB 6484
Vorstand: Henning Ahlert, Ralph Dommermuth, Matthias Ehrlich, Thomas Gottschlich, Matthias Greve, Robert Hoffmann, Markus Huhn, Dr. Oliver Mauss, Achim Weiss – Aufsichtsratsvorsitzender: Michael Scheeren

> Direkte Beratung – DSL:
>———————————-
>

> Bemerkung:
> Sehr geehrter GMX-Team,
>

> wo haben Sie denn auf ihrer Website die AGB für Ihre Produkt “FreeDSL” versteckt; und wie kann ich diese abrufen?
>

> Freundliche Grüße

14.06.2007

BAF: Benjamins Armee Fraktion

Filed under: LifeZapper, Politik

Ja es ist soweit: Benjamin Blümchen steht laut Bundeszentrale für politische Bildung in Verdacht ein potentieller Terrorist zu sein [zunmindest laut PreCog Prognose]. Wie erste Entwürfe der BAF eindrucksvoll zeigen: Da wohl definitiv was dran.

29.05.2007

Oh mein Gott - quo vadis Web 2.0?

Filed under: LifeZapper

Ich beschäftige mich gerade etwas intensiver mit dem CCC - und im speziellem dem ChaosRadio. Meine Suche nach einem einfachem und unkompliziertem Weg ein paar Worte mit Gleichgesinnten austauschen zu können führte mich letztendlich in den IRC-Channel #chaosradio. Und weil sich dort irgendwie alle schon kennen, strengte ich mal das liebe Google an, um wenigstens die bekanntesten Nicks mit entsprechendem CCC-Background assozieren zu können.

Wie es nun mal so ist im Netz, führt eine Suche eher selten zielgerichtet dahin wo man letzendlich hin wollte und so verirrte ich mich zum Podcast Betreff: Liebe. Kurz reingekuckt, neueste Folge angeklickt – und: Neidlos muss ich gestehen: Professionelle Aufmachung, sympathische Stimme – guter Duktus und klar formulierte Aussagen. Nur das über was die hübsche und sympathische 18jährige Carina von sich und ihrem Umfeld aus dem Nähkästchen herausplaudert. Schock!

Also kurz zusammengefasst – nach nur 2-3 Minuten die ich ihrer virtuellen Existenz bzw. ihrem Podcast gewidmet habe, weiss ich nicht nur wie Carinas aussieht, heisst und wohnt, sondern auch gleiches von ihrem neuen, 11 Jahre älteren frischgebackenen Freund. Das ganze natürlich unter völliger Aufgabe jeglicher persönlicher Privatsphäre dekoriert mit sehr intimen Kommentierung, die ich aber dann vorzeitig abbrechen musste: Ich hab’s nicht mehr ertragen! Besonders schockiert hat mich dann auch noch die Feststellung, dass der neue Freund ebenfalls über ein Podcast verfügt und in meiner Interpreation selbiges wohl letzendlich auch das initale, verbindende Moment darstellt. Wo sind wir gelandet? Ist nun das Internet vollständig zur narzistischen Selbstinszenierungsplattform verkommen?

Es steht mir fern zu kritisieren, dass immer mehr Menschen das Internet auch als Plattform zum Austausch intimerer Gedanken über das eigene, persönlichen Lebens nutzen. Gerade hier bietet das Netz viele neue Chancen und Möglichkeiten. Und letztendlich stellt ja auch dieses Blog nichts anderes als mein, wenn auch primär politisch orientiertes, Bedürfnis der Sendungwirkung zu erlangen.

Wenn ich mir aber meinen Kampf in meiner Bewertung darüber verinnerliche, ob ich hierfür wirklich meine vormalige Anonymität aufgeben soll und nun das dagegenstelle, so muss ich mich dem pessimistischem Kapitulations-Fazit von .get privacy nur vorbehaltslos anschliessen: Wir haben den Kampf längst verloren. Der Jugend von heute ist das Bewusstsein um die existenzielle Bedeutung und der Notwendigkeit der eigenen Privatssphäre offensichtlich schon längst nicht mehr vermittelbar. So haben wir in den letzten Jahren mit der zunehmenden Verbreitung des Internets sowieso bereits inhärent immer mehr die uns grundrechtlich zugesagte Kontrolle über die eigene Daten nahezu vollständig verloren. Mit dem Lifestyle-Trend heute gleiches in vollem Gallopp mit myspace, podster.de, ichunddu.de und Konsorten auch noch gleich selbst mit anzutreibend wohl dann vollständig.

An dieser Stelle wollte ich eigentlich einen Link zu einem sehr guten Video posten das hier eigentlich recht gut passen würde (das Mädchen das ihr Photo an der Pinnwand postet und es dann nicht mehr wegkriegt. Hat den jemand da?)

16.08.2005

Same shit - different asshole

Filed under: LifeZapper

bush

12.08.2005

Some nice links

Filed under: LifeZapper

Eine Site mit klasse Flash-Pages: http://www.zefrank.com/ Schaut mal “Spin String” an
Beeindruckendes Projekt vom Photographen wom Photographen Sacha Dean Biyan. Primär interessant für Männer und Sound einschalten! http://www.eccentris.com/